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Felix Wunderwald und MEHR

CRO-G #1: Glamya – Bildbearbeitung und Retusche

Hier starten wir nun mit dem CRO-Gemetzel #1.

Unser erstes “Opfer” – Glamya. Glamya versteht sich als Vermittler zwischen User (Fotograf) und Bildbearbeiter. Für diesen Dienst kassiert Glamya dann Provision. Wie der Name schon sagt, wird vor allem der Bereich Glam, Beauty und Schönheit angesprochen. Schade eigentlich, da ich den typischen “Fotobuchkunden” eher bei Urlaubsfotos und Schnappschüssen sehe. Nunja, ist ja auch nur ein Name und könnte auch mehr beinhalten.

Hier die Startseite. Ich habe mir die Webseite auf meinem Laptop angeschaut, daher die kleine Auflösung. Als erste Elemente fallen natürlich sofort das große Bild und der schwarze Kasten auf.

Das Bild. Da es um Fotos geht, ist es gut, dass man auch mit diesen arbeitet. Allerdings wünsche ich mir hier ein bisschen mehr Abwechslung. Meistens sind hier nur eine Art von Fotos zu sehen. Hier sieht man wie man sich selbst seine Zielgruppe verkleinert. Keine Männerfotos, keine Kinderfotos, keine Familienfotos. Da muss mehr rein. Schade finde ich auch folgenden “Effekt”: Erst wird das schlechte Foto gezeigt, dann kommt – ohne Übergang – sofort das Bessere (von Glamya bearbeitete). Dann wird hektisch auf das alte, schlechte Bild zurückgesprungen bevor es zum nächsten Bild slidet. Ich kann nicht selbst bestimmen, wie oft ich mir die Veränderungen des Bildes anschauen möchte. Hier hätte ich gerne einen Slider, den man von Links nach rechts schieben kann und die Veränderungen sieht. Ein gutes, wenn auch inhaltlich schlechtes, Beispiel bringt Spiegel Online. So wünsch’ ich mir das.

Der schwarze Kasten. Ich möchte ihn schon fast den Conversion-Kasten nennen. Hier spielt sich eigentlich das Wichtige ab. Genau hier fängt der User an zum Kunden zu werden. Doch was Glamya da macht, ist nicht wirklich kundenfreundlich. Positiv ist, dass sie mit einzelnen Schritten arbeiten. Es gibt zwei Schritte und der Call to Action ist ein “Weiter”-Button. Was passiert dann? Wo geht mein Bild hin? Was passiert damit?
Punkt Zwei ist extrem viel Text. Unmöglich damit gute Conversion Rates zu erzielen. Ich weiß auch immer noch nicht, wie teuer der ganze Spaß wird. Hier wünsche ich mir eine Umsetzung wie Tolingo. Ich lade mein Bild hoch, wähle aus in welchen Bereich es gehört (Hochzeitsfoto, Schnappschuss, Portrait, usw) und erhalte für die Kategorie einfach einen durchschnittlichen Preis. Dann weiß ich auch, womit ich rechne wenn ich auf “Weiter” klicke. Bis jetzt kann ich noch garnicht einschätzen, was passiert. Der Button hat auch kein Mouseover. Ich würde hier einen Zeigefinger-Pfeil wählen, damit der User sieht: “Hier kann ich klicken”.

Die Überschrift im schwarzen Kasten “Deine Fotoretusche” würde ich komplett weglassen (SEO: Ist ja nicht mal h1-h2). Unbedingt müssen die lila/pinken Wörter raus. Die sehen 100% aus wie Links und verführen nur zum klicken.

Die Überschrift über dem großen Foto: “Mit Fotoretusche jetzt noch besser aussehen! Du bekommst immer mehrere Designer & Ergebnisse. Du bestimmst wie viel du zahlst!” Ich hasse Ausrufezeichen. Hier sind gleich zwei in drei Sätzen. Ansonsten finde ich die Überschrift relativ sinnlos. Zu lang und zu wenig auf den Punkt. Liest sich bestimmt besser in einer Liste. Auch hier – mehr SEO machen!

Sehr smart finde ich die Siegel. Zwei davon selbst gemacht und eins von dem Partner mit kleinen Sternchen übernommen. Clever gemacht. Siegel sind immer gut um den User zu überzeugen, dass hier alles sicher ist und er sich keine Sorgen machen muss.

Die Fusszeile. Schon fast E-Commerce Standard. Logos, Logos, Logos. Doch bitte nehmt den schwarzen Rahmen raus. Setzt die Logos in einem zarten Grau, damit es nicht so durcheinander und bunt aussieht. Der Text in der Fusszeile ist ja schon fast ein bisschen von Zalando geklaut, oder?

“Wenn Fotoretusche, Beauty Retusche oder digitale Fotobearbeitung, dann bei glamya!” vs “Wenn Schuhe und Mode online bestellen, dann bei Zalando.de”

Allerdings macht Zalando eine Sache richtig, SEO. Bitte auch in der Fusszeile abgucken.

Soviel zum ersten CRO-Gemetzel. Freu’ mich über Feedback.

Update [07. Juni 2011]: Dieser Beitrag sagt natürlich nichts über die Qualität des Produktes oder der Dienstleistung aus. Hier geht es alleine um die ConversionRate und nichts anderes. Wenn das Produkt nicht gut wäre, würde ich es hier nicht vorstellen.

Breevy – Lange Texte mit kurzen Tastenkürzel schreiben

Unheimlich schönes Tool für Webworker und Programmierer – Bteevy. Vorgestellt und drauf gekommen bin ich über ToolsNerd und hier ist auch sehr gut beschrieben was das Tool alles kann und was es macht. Ich werd mir das ganze jedenfalls mal anschauen. Alleine weil es verdammt cool ist die Leute, die einen täglich über die Schulter schauen zu schocken indem man kurze Tastenfolgen eingibt und einene Komplette E-Mail-Signatur schreibt oder ganze Quellcode-Abschnitte.

Tolingo mit neuer Finanzierungsrunde

Herlichen Glückwunsch an Hanno, CEO von Tolingo darf nun veröffentlichen das sein Baby eine neue Finanzierungsrunde geglückt ist und eien hohen siebenstelligen Betrag nutzen kann um Tolingo weiter auszubauen. Ich kenn Tolingo schon seit 5 Jahre und freue mich über die Entwicklung. (via DS)

metapeople wird übernommen von Netbooster

Gelesen bei Randolf, dass metapeople Gruppe von der Firma Netbooster übernommen wird. Bekannt ist mir metapeople vorallem duch Tim Ringel. Der sympatische Geschäftsführer – der auch noch sehr sehr gute Vorträge hält (gesehen 200x bei der SEMSEO in Hannover).

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg weiterhin.

Übernimmt Zanox Tradedoubler?

Bei eisy lese ich doch glatt als erstes, dass Zanox (Axel Springer) interesse hat Tradedoubler zu übernehmen. Tradedoubler ist mein persönliches sorgenkind aller Affiliate-Netzwerke. Der Support ist zwar echt super allerdings ist die Technik, Reportings, Usability usw. echt schrecklich. Zanox ist da zwar auch nicht ganz weit oben aber bietet doch etwas mehr. Grade durch die neuen Beta-Features bietes es doch viel Spielzeug.

Zanox merkt natürlich auch, dass der Affiliate-Markt in Deutschland immer größer wird und kann es sich nicht leisten gegen Affilinet und den vielen kleinen Netzwerken boden zu verlieren. Daher denke ich, dass die Übernahme von Tradedoubler ein richtiger Schritt wäre um das exclusive Portfilio zu werweitern und dadurch neue Merchants und Publisher zu generieren.

Wie wichtig sind prähistorische Web Analyse Daten?

Gerade bei großen Projekten, die sich jeden Tag verändern und vergrößern, stellt sich irgendwann die Frage, was mache ich mit meinen alten Web Analyse Daten? Google Analytics spuckt mir die Anzahl der Besucher, die mit Internet Explorer 6 auf meine Seite surfen, aus und es kommt die Frage auf, sind diese Daten noch zu gebrauchen?

Timo Aden ist in seinem Web Analytics Inside Blog näher auf die Frage “Wie lange sollten Web Analyse Daten gespeichert werden?” eingegangen.

Er ist dabei klar meiner Meinung, dass die Daten, je älter sie werden desto mehr wert verlieren sie. Dafür zählt er fünf wichtige Gründe auf.

1. Die Website verändert sich!
2. Ihre Besucher ändern sich!
3. Die Technik ändert sich!
4. Das Internet ändert sich!
5. Ihre Firma ändert sich!

Klar stellt sich dann die Frage: “Kann ich auch ganz ohne alte Daten leben?” Timo beantwortet sie mit “Jein”. Ich würde sagen, alles was über eine bestimmte Zeit veraltet ist, ist absolut nicht mehr brauchbar. Natürlich hat Timo recht damit, dass man “Besuche, Top Referrer, Absprungraten, Conversion Rates und vielleicht monatlich Umsätze und aggregierte Daten über Ihre Top-Kategorien” speichern sollte. Damit kann man natürlich noch etwas anfangen. Allerdings sollte man sich, meiner Meinung nach, nicht zu sehr damit aufhalten.

Eine Integration alter Daten in ein neues Tool, ist meiner Meinung nach total unnötig und reine Zeit- und Geldverschwendung. Gerade wenn mein Mitarbeiter, der sich mit diesen Daten beschäftigt, schon länger im Team ist und dies auch noch sein wird, es ist nicht nötig durch einen Abgang ein gewisses “Know-How” Backup durch alte Daten aufzubauen.

Abschließend würde ich sagen, in der Webanalyse ist es wie überall im Internet: Es gibt starke Impulse und Veränderungen, auf die Einfluss genommen werden muss. Dies kann nur geschehen, wenn man in die Zukunft – nicht in die Vergangenheit schaut.

Amazon PartnerNet Gutscheine

Im Amazon Partnerprogramm PartnerNet, ist es nun auch möglich Gutscheine zu verkaufen. Dabei erhält man von Amazon eine Provision von 6% auf den Gutscheinwert. Erhältlich sind die Gutscheine zwischen 5 und 500 Euro. Das tolle ist, dass man diesen Gutschein per E-Mail verschicken kann oder direkt selber ausdrucken kann. Das bedeutet, wenig Storno!

Also einfach den Gutschein mit folgenden Code bewerben:

http://www.amazon.de/gp/gc?&tag=xilef-21 – (direktlink)

Viel Spaß beim Geld verdienen mit dem Amazon Gutschein.

Ninja Katze die näher kommt ohne sich zu bewegen

Du bist böse und die Polizei wird dich erwischen!

Vervollständigen Sie diesen Satz:

Blogger, die über das Bloggen schreiben sind…